Flexibel Heizen

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Mit Heizöl und Erneuerbaren Energien flexibel heizen

Wird ein Standardheizkessel durch ein modernes Öl-Brennwertgerät ersetzt, reduziert sich der Heizölbedarf nach der Heizungserneuerung um bis zu 30 Prozent. Wird dann noch eine Solar­anlage zur Warmwasserbereitung oder auch zur Heizungsunterstützung integriert, werden zusätzlich bis zu 20 Pro­zent Energie eingespart. Ein eingebundener Holzkamin kann weitere 10 Prozent einsparen. Sobald mindestens zwei Wärmeenergieträger in einem Heizsystem miteinander kombiniert sind, also etwa Öl und Solar, spricht man von einem Hybridsystem.

Effiziente Heiztechnik in Kombination mit Erneuerbaren Energien spart Energie und leistet einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung. Moderne Öl-Brennwerttechnik lässt sich sehr gut mit Erneuerbaren Energien verbinden, die Koppelung mit Solarthermie ist seit Jahren bewährt. Zusätzlich kann auch ein Holzkaminofen einbezogen werden. Hybridsysteme sparen im Vergleich zu einem veralteten Standardheizkessel bis zu 50 Prozent Heizöl. Vor allem im Frühjahr und im Herbst kann ein Großteil des Wärmebedarfs regenerativ erzeugt werden.

Werden mehrere Energieträger in einem Heizsystem miteinander kombiniert, spielt der Pufferspeicher eine zentrale Rolle. Er bevorratet die jeweils von der Sonne, vom Holzkaminofen oder vom Öl-Brennwertgerät erzeugte Wärme. Wobei sich das Brennwertgerät erst dann hinzuschaltet, wenn Sonne oder Kaminfeuer keine oder nicht genügend Wärme liefern.

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